Wald- und Wiesen-Abenteuer Waschleithe

Wald- und Wiesen-Abenteuer Waschleithe

Hier geht‘s zur Tour: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/erzgebirge/wald-wiesen-abenteuer-waschleithe/227731112/#dmdtab=oax-tab2

Der Herbst kommt über das Land und Anja und ich hatten das große Bedürfnis, die gestrigen, sonnigen Stunden ausgiebig zu nutzen. Unsere Wandertour-Vorgaben waren klar: hundefreundlich, einsam, durch Wald und über Wiesen, maximal 10 km und bloß nicht zu weit weg, um anzufangen.

Schon lange reizte uns die Gegend um den Schatzenstein und den alten Bahndamm von Zwönitz nach Scheibenberg, sahen wir doch immer wieder auf der Straße die alten Brückenfeiler der Bahn zwischen Grünhain und Elterlein.
Also schnappten wir uns kurzerhand die digitale Karte bei Outdooractive und planten unsere eigene kleine Rund-Tour. Wir hatten keine Ahnung, ob sie auch begehbar ist, waren doch einige Wege als gestrichelte Versuchspfade markiert.

Karte: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/erzgebirge/wald-wiesen-abenteuer-waschleithe/227731112/#dm=1&dmdtab=oax-tab2

Die Tour begann zwischen Grünhain und Elterlein, oberhalb des Oswaldbachs auf der Grünhainer Straße. Wir folgten dem alten Bahndamm, vorbei an alten Bahnpfeilern, felsigen Abhängen durch einen herbstlich-sonnigen Erzgebirgswald.

Wir überquerten große Lichtungen und Wiesen, die einen traumhaften Blick auf den Scheibenberg, das Oberbecken Markersbach und sogar den Fichtelberg boten.

Entlang der Rückseite des Waschleither Natur- und Wildparks wanderten wir in die Ortsmitte zum Hotel Osterlamm und überquerten dort die Straße, um erneut in den erzgebirgischen Wald einzutauchen.

Hier zeigte uns der Pförtelsteig, warum er seinen Namen trug. Wir nahmen schnaufend die 200 Höhenmeter und freuten uns, bald den Röhrenweg erreicht zu haben. Diesem folgten wir bis zu einem Punkt, den wir auf unserer digitalen Karte ausersehen hatten.

Hier wurde es nun recht abenteuerlich, verjüngte sich der Waldweg doch zu einem schmalen Pfad, dem sich einige steile Abstiege, die Kreuzung der Oswaldtalstraße und die Querung einer kleinen, versteckten, schmalen Brücke über den Oswaldbach anschlossen.

Doch damit nicht genug, unser auserdachter Weg führte uns einen steilen Pfad hinauf, an den ehemaligen Brückenpfeilern vorbei, zurück auf den alten Bahndamm. Das war eine rutschige Angelegenheit, hatte es doch gestern die ganze Zeit geregnet.

Wir sind wohlbehalten wieder angekommen und unser Fazit zur Tour: eindeutig empfehlenswert für alle, die Lust auf Abgeschiedenheit, erzgebirgische Naturidylle, traumhafte Ausblicke und Abenteuerlust haben.

Unser Tipp: Wem der letzte Streckenabschnitt zu anspruchsvoll ist, der kann den Röhrenweg bis zur Oswaldtalstraße gehen und dann der Straße zurück zum Ausgangspunkt folgen.

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