Harzer Hexenstieg – letzter Tag

Harzer Hexenstieg – letzter Tag

Hätti dadi wari – auf der Suche nach dem Konjunktiv

Warum so eine merkwürdige Überschrift? Ganz einfach: Hätti, dadi, wari ist ein bayrisches Sprichwort (Hätte ich, Täte ich, Wäre ich), was Anja gern mal über die Lippen geht und was genau unsere Situation im Harz beschreibt:

Hätte es kein Corona und damit kein Beherbergungsverbot gegeben, wäre das Wetter schöner und die Wanderwege trockener gewesen und hätte Anja nicht eine Mordserkältung ausgebrütet, wäre unsere Tour auf dem Harzer Hexenstieg sicher sehr schön geworden.

So war es für uns sehr anstrengend, unsere Lust am Wandern ohne Gepäck nicht zu verlieren, im dichten Nebel und mit nassen Füßen immer noch positiv zu denken und uns abends auf den nächsten Wegabschnitt zu freuen. Es war sicher nicht unsere schönste Wandertour, aber vielleicht eine der Touren, in denen wir am meisten Erfahrungen sammeln konnten und ein bisschen stolz auf uns sein können, „trotzdem“ durchgehalten zu haben.

Wir haben 77 km in 5 Tagen zurückgelegt (mit unseren kleinen Touren vor und nach dem Hexenstieg), den Harz bei viel Regen und wenig Sonnenschein kennengelernt und können ein Häkchen an den Brocken setzen. Wir kommen in 10 Jahren wieder, wenn es uns denn noch gibt, und schauen, was aus dem „Urwald“-Projekt geworden ist. Jetzt sind wir erst mal froh, wieder in der Heimat zu sein.

Übrigens, am letzten Tag haben wir eine kleine Rundwanderung von ca. 9 km zwischen Pöhlde und der Ruhmequelle unternommen (https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/harz/zwischen-poehlde-und-rhumequelle/29849253/). Danach haben wir uns noch in Bad Lauterberg im Café Mangold mit leckerem Kuchen und viel Schokolade belohnt, bevor es wieder heimging.

Da gibt es jetzt noch ein paar Bilder für Euch.

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